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Sonntag, 15. April 2012

Himbeeren auf Eierlikör-Parfait

 Eierlikör ist eine Ostersache. Aber Ostern ist schon vorbei... Na und? Wir lassen die Festtage noch einmal aufleben mit diesem himmlischen Eierlikör-Parfait.


Es geht los mit 5 Eiern, etwas Eierlikör, einer Zitrone, Vanillinzucker, normalem Zucker, ca. 300 g gefrorenen Himbeeren und 2 Packungen Sahne, die sich zur Zeit des Fotos wohl im Kühlschrank versteckt haben.


 Die Eier werden zusammen mit 90 g Zucker und...


 
...zwei Packungen Vanillinzucker ca. 5 Minúten schön schaumig geschlagen.
 
125ml Eierlikör werden langsam unter die Eiermasse gerührt





 Stellt euer Werk beiseite und widmet euch nun der Sahne. Ich persönlich bin ein Fan von Sahnesteif. Die Sahne gelingt euch aber auch, wenn ihr sie zusammen mit den Schneebesen und der Schüssel vorher kalt stellt.

 Die steife Sahne wird nun unter die Ei-Masse gehoben und eingerührt.


Ob ihr es glaubt oder nicht, das wars schon!


 Teilt die Parfaitmasse auf acht Becher auf und stellt sie am besten über Nacht (alles über 6 Stunden dürfte aber auch ok sein) in den Gefrierschrank.


Am nächsten Tag müsst ihr also nur noch die Sauce vorbereiten.


Dazu werden die Himbeeren bei niedriger Stufe, zusammen mit dem Zucker und...


...ca. 5 EL Zitronensaft im Topf erhitzt. Lasst die Sauce anschließend bis zum Servieren des Parfait abkühlen.



 Nun ist es endlich an der Zeit euer Parfait wieder ans Tageslicht zu holen und durch kurzes Eintauchen in heißes Wasser von seinem Becher zu lösen.


Stülpt die Becher um und tröpfelt die Himbeersauce über den Parfait-Turm.



Et bon appétit!


Der schnelle Überblick:

Für 8 Portionen braucht ihr:

5 Eier
90 g Zucker
2 Pk Vanillinzucker
125 ml Eierlikör
400g Schlagsahne
300g tiefgefrorene Himbeeren
5 EL Zitronensaft

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten
Wartezeit: > 6 Stunden

Sonntag, 18. März 2012

Pistazien Cranberry Biscotti

Graue Wolken, Nieselregen, 7 °C und das auch noch zum Sonntag! Es gibt kein Wetter, dass eindeutiger nach einer gemütlichen Kaffeepause verlangt. Sind die Gäste also im Anmarsch und ihr möchtet ein bisschen aus der Marmorkuchen-Masse herausstechen, dann her mit den Biscottis.
Heute mit der wunderbaren Kombination von Pistazien und Cranberries.


Natürlich braucht ihr jeweils eine Packung Pistazien und eine Packung Cranberries. Dazu wie üblich Zucker, Mehl, Öl, Eier, Backpulver und diesmal auch Natron und Vanille Aroma.


Los geht es mit 300 g Mehl,


dazu 225 g Zucker,


je 1/2 TL Backpulver und Natron und


eine Packung Vanille Aroma (enthält 5 g).


Ich mag den Moment, an dem die langweilige Masse aus all den weißen Zutaten endlich farbenfroher wird.


Die 3 Eier zum Abschluss noch hinzu



Pure Cranberries sind nicht unbedingt mein beliebtester Snack, aber hier machen sie sich ganz vorzüglich. 130 g ist ein guter Wert.


Von den Pistazien habe ich eine 250 g Packung gekauft. Nach dem Schälen waren interessanterweise noch 150 g Nüsse über. Also definitiv alles hinein.


Nachdem ihr den Teig ordentlich gegeknetet habt, teilt ihn in 3 gleichmäßge Bällchen.


Aus den Bällen zaubert ihr nun flache Schuhsohlen-artige Formen auf das Backpapier (Bestimmt fällt hier und da zufällig ein Stück Teig ab).


Backt eure Kunstwerke für ca. 25 Minuten bei 180°C und lasst sie danach für 5 Minuten auf einem Rost abkühlen.


Nun könnt ihr dem Biscotti seine charakteristische Form geben, in dem ihr es in ca. 2 cm breite Streifen schneidet. Damit die Streifen auch an den Innenseiten schön durch sind, gönnt ihnen noch einmal ca. 5 Minuten Backzeit.


Et voilà! C´est bon!

 

Die ultimative Übersicht:
300 g Mehl
225 g Zucker
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 EL/1 Packung Vanille Aroma
3 Eier
120-150 g getrocknete Cranberries
120-150 g Pistazien

Zubereitungszeit (exklusive Backzeit):
15 Minuten

Sonntag, 4. März 2012

Adventliches Spekulatius Tiramisu


 

Natürlich ist mir aufgefallen, dass der Advent schon eine Weile vorbei ist, allerdings habe ich dieses Rezept auch erst eine Weile nach Weihnachten entdeckt. Leider. Um diese Jahreszeit ist es eher schwer Spekulatius zu ergattern, aber dennoch nicht unmöglich. (Wenn ihr Pech habt und keins mehr ausfindig machen könnt, dann tut alles, dass ihr euch Ende des Jahres an dieses Rezept erinnert und es ausprobiert - ein MUSS!)

Nun gehts aber los. 
Es gibt tatsächlich erstaunlich wenig zu sagen. Ihr braucht Schlagsahne, Sahnesteif, Quark, Mascarpone, Zucker, Vanillezucker, Spekulatius, gemischte gefrorene Beeren, Puderzucker und Zimt.


Zunächst wird die Sahne (am einfachsten geht es mit Sahnesteif) geschlagen, nun gebt ihr einfach das meiste der Zutaten hinzu:
250g Mascarpone


500g Quark


Vanillinzucker und 200g Zucker und tada eine wunder wunder wundervoll schmackhafte Creme ist fertig.


Gebt einen Teil der Creme in ein Auflaufform-artiges Gefäß und beginnt mit dem Stapeln:
eine Schicht Spekulatius auf die erste Schicht Creme,


Nun eine weitere Schicht Creme, bis alles schön bedeckt ist.

Als ob das nicht schon gut genug wäre, kommen nun auch noch die Beeren zum Einsatz:
gebt auch hier eine großzügige Schicht auf die Creme. Die Beeren können ruhig noch gefroren sein.


Anschließend überdeckt ihr auch die Beeren mit Creme und gerne noch mit einer weiteren Schicht Spekulatius und Creme.



Macht einfach so viele Schichten, bis euch das Material ausgeht. Natürlich immer nach dem Motto "Desto mehr, desto besser".
Leider heißt es nun warten. Nach meinen Erfahrungen wird das Tiramisu am besten, wenn ihr es über Nacht (ja..eine ganze Nacht) im Kühlschrank durchziehen lasst. Für die etwas Eiligeren/Heißhungrigeren unter euch: nach ca. 5-6 Stunden ist das Spekulatius auch schon weitesgehend durchgeweicht. 
Nach dem geduligen Warten, mixt euch noch ein schnelles I-Tüpfelchen aus Puderzucker und Zimt für obenauf.

Et voilà. Très bon!

In der Übersicht:

200g Sahne
1x Sahnesteif
250 g Mascarpone
500g Quark
200g Zucker
1x Vanillezucker
1 Paket gemischte gefrorene Beeren
200g Spekulatius
Puderzucker
Zimt

Zubereitungszeit: 15 Minuten
verzweifeltes, hungriges Warten: 5-6 Stunden
(besser: Über Nacht)

Dienstag, 21. Februar 2012

Saftige Mandarinen-Schmand Muffins

Was? Schon wieder Muffins? Ja, und zwar begründet! Diese Muffins sind nicht irgendwelche Muffins, sondern eine einmalige Kombination aus drei verschiedenen göttlichen Schichten.
Aber lest selbst:


Fürs Erste braucht ihr Eier, Mehl, Zucker, Milch, Margarine, Puddingpulver "Vanille", Schmand, Mandarinen, Backpulver und Vanillezucker.


Wir beginnen damit den Vanillepudding, wie gewohnt nach Packungsanleitung zu kochen.


500l Milch werden aufgekocht,


davon nehmt ihr 3EL ab und mischt sie mit dem Puddingpulver und 3EL Zucker.



Die zuckrige Mischung vermengt ihr mit der aufgekochten Milch.


Ab hier wird es dann spannend:


Nun fügen wir eine Reihe von Leckereien zum noch warmen Pudding:


Zunächst 200g Schmand, 125g Margarine/Butter und 50g Zucker,


dicht gefolgt von einer Dose Mandarinen (Achtung, frische und somit ungesüßte Mandarinen sind meist zu sauer um sie beim Backen zu verwenden).

 

Die fertige Maße könnt ihr nun zur Seite stellen und abkühlen lassen.


Nun widmen wir uns dem Boden.
Vom Mehl packt ihr ganze 300g in eine Schüssel,


mischt sie mit einem halben Paket Backpulver,


und 75g von unserem guten Freund, dem Zucker.


Dazu noch eine gute Portion Fett, um genau zu sein 150g.


Zum Abschluss ein Ei


und einen Mixer.


Tada! Ein Mürbeteig.


Wie bei jedem anderen Teigboden legt ihr nun kleine Kreise in die Muffinform. Ich empfehle Silikonformen, da sie etwas mehr Gewicht standhalten. Wir möchten ja, dass unsere Muffins groß und stark werden.




Nun ist es an der Zeit die Pudding-Mandarinen Masse in die Teigförmchen zu geben und eure Freunde bei 180 Grad für ca. 20-25 Minuten zu backen.


In der Zwischenzeit könnt ihr euch der dritten Lage, sozusagen dem Sahnehäubchen eurer Muffins widmen.


Dazu vermengt ihr 200g Schmand mit 3EL Zucker, 3EL Milch,
einem Päckchen Vanillezucker


 und trennt drei Eier in Eigelb und Eiweiß.


Das Eigelb wird mit vermengt


und das Eiweiß mit etwas Salz geschlagen bis es schön puffig ist.


Mengt auch das Eiweiß mit unter


und verteilt die Masse auf den Muffins.


Backt eure Kunstwerke für weitere 10 Minuten.


Und siehe da, fertig!


PS: Diese Muffins werden auch ganz wunderbar, wenn ihr die Mandarinen durch eine eine Packung Back-Mohnmischung ersetzt! (Oder vielleicht sogar kombiniert?)

Hier nochmal alle Zutaten in der Übersicht:

Für den Teig:
300g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
75g Zucker
150g Margarine
1 Ei

Für die Füllung:
1 Päckchen Vanillepudding
1/2 L Milch
50g Zucker
1 Dose Mandarinen
125g Butter
200g Schmand

Für den Belag:
200g Schmand
3EL Zucker
2EL Milch
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eigelb
3 Eiweiß